Klasse 1 Single-Origin-Kaffeebohnen
Burka Gudina Farm Äthiopien

Klasse 1 Single-Origin Kaffeebohnen
Burka Gudina Farm Äthiopien
Äthiopien gilt als die Wiege des Kaffees und genießt trotz eines Anteils von nur etwa 4 % an der weltweiten Kaffeeproduktion einen hervorragenden Ruf. Dies verdankt das Land der außergewöhnlichen Vielfalt an herausragenden Kaffeeprofilen. Die bekanntesten Anbauregionen sind Yirgacheffe, Sidama und Guji. Doch es gibt viele weitere Gebiete, die erst in jüngerer Zeit aufgrund ihrer exzellenten Bohnenqualität mehr Aufmerksamkeit erhalten haben. Dazu gehört auch die Region Limu, in der wir eine atemberaubende Farm namens Burka Gudina entdeckt haben.

Wiederbelebung einer Familientradition
Auf einer Höhe von 1800 bis 2000 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt sich die Farm über bewaldete Hügel, die sich in sanften Wellen auf und ab bewegen. Die Farm gehört Ibrahim Hussein, dessen Vater sie ursprünglich bewirtschaftete, als Kaffee die Hauptanbaupflanze der Region war. Durch ein neues politisches Regime verlor sein Vater jedoch in den 1970er-Jahren die Farm. Ibrahim verlor jedoch nie die Hoffnung, eines Tages zum Kaffeeanbau zurückzukehren. Seine Träume, die Flüsse wieder auf einem Maultier zu überqueren und Lagerfeuer zu machen, wie er es einst mit seinem Vater tat, wurden schließlich in den frühen 90er-Jahren Wirklichkeit. Obwohl er das Land seines Vaters nicht zurückbekommen konnte, gab Ibrahim nicht auf. Er erwarb 205 Hektar Land in der Nähe des Ortes, an dem er in seiner Kindheit seine Liebe zum Kaffeeanbau entdeckte.

Gute Lage und sorgfältige Verarbeitung
Das macht guten Kaffee aus
Da Ibrahim die Region sehr gut kennt, wählte er den Standort seiner Farm mit großer Sorgfalt aus, um lokale, ursprüngliche Kaffeesorten im Schatten eines großen Waldes anzubauen. Wunderschöne Akazien sowie endemische Bäume wie Wanza, Frevillea und Berbera bedecken das Farmgelände und schützen die Kaffeesorten von Ibrahim, die krankheitsresistent sind und in großen Höhen gedeihen.
Seit der Eröffnung der Farm hat Ibrahim mehr als 70 Menschen angestellt. Er zieht die besten Arbeitskräfte mit höheren Gehältern und kontinuierlicher Weiterbildung an, indem er Schulungen, Fachbesuche und Workshops für sein Team organisiert. Aus diesem Grund arbeiten seine Mitarbeiter mit Freude und produzieren die besten Kaffeebohnen.
Ihr Ziel ist es, den Ertrag zu steigern, ohne die Qualität zu beeinträchtigen und die Natur unberührt zu lassen. Sie sind sich bewusst, dass sie den kollektiven Reichtum der Welt in ihren Händen halten. Ihre Aufgabe ist es, diesen Reichtum so weiterzugeben, wie sie ihn vorgefunden haben, damit ihr Kaffee auch noch in Jahrhunderten genossen werden kann.